Tennisverletzungen

Typische Tennisverletzungen an Arm, Ellenbogen, Knie und Sprunggelenk

Tennisverletzungen und Tennisarm

 

Typische Tennisverletzungen sind der Tennisarm, aber auch Verletzungen von Knie oder Sprunggelenk gehören hierzu. Der Tennisarm hat seinen Namen tatsächlich aus dem Tennis. Ein Tennisarm bildet sich immer dann, wenn das Ellenbogengelenk oder die Muskulatur des Unterarms falsch oder überbelastet wird.

In einem solchen Fall reißen auf der Außenseite des Ellenbogens die Sehnenansätze ganz fein ein. Daraus resultiert ein Druckschmerz der Muskulatur des Unterarms. In der Regel verliert der Unterarm durch diese Verletzung an Kraft, sodass ohne eine Behandlung ein weiteres Training kaum noch möglich ist. Gerade im Tennis ist diese Verletzung häufig anzutreffen.

Tennisverletzungen und Schlagtechnik

 

Die Gründe für diese Tennisverletzung liegen im Hobbysportbereich oft in falschen Schlägern oder einer falschen Schlagtechnik. Daher ist es besonders wichtig, sich im Fachhandel einen passenden Schläger zu kaufen. Ebenso wichtig ist es, sich Tennis nicht autodidaktisch beizubringen, sondern einen Trainer zu besuchen, der einem die richtige Schlagtechnik beibringt.

Ansonsten ist die Gefahr, sich diese typische Tennisverletzung zuzuziehen, ungleich hoch. Zu den typischen Tennisverletzungen gehören ebenso Verletzungen des Sprung- oder Kniegelenks. Sicherlich wird im Tennis keine große Strecke überwunden wie zum Beispiel beim Fußball. Und doch sind die relativ kurzen Sprints hin zum Ball sehr schnell.

Die Bewegungsenergie, die in solchen Momenten wirkt, ist enorm. Kommt nun der Tennisspieler beim Sprinten nach dem Ball mit einem Fuß falsch auf und knickt um, so zieht aufgrund der hohen kinetischen Energie dies meist eine Verletzung nach sich. Durch das Umknicken können Verstauchungen entstehen.

Tennisverletzungen und Bänder, Sehnen und Muskeln

 

In schlimmeren Fällen von derartigen Tennisverletzungen können gar Bänder, Sehnen oder Muskeln verletzt werden. Durch die Überdehnung, die das Sprunggelenk durch das Umknicken erfährt, kann der Bänderapparat, der das Fußgelenk stabilisiert, sogar an- oder gar abreißen. Auch das Knie kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Aufgrund der überaus schnellen Richtungswechsel kann es passieren, dass, wenn der Sportler mit einem Fuß unglücklich aufkommt, dass sich das Knie aushebelt oder verdreht.

Auch eine solche Situation kann zu äußerst schmerzhaften Verletzungen führen. Hierbei werden besonders die Kreuzbänder und Menisken im Kniegelenk involviert. Kommt es zu Abrissen, hilft oft nur ein chirurgischer Eingriff, um die Schäden wieder zu reparieren. Daher sollte man, bevor man ein Tennismatch beginnt, immer gut aufgewärmt sein, damit die Muskeln größeren Verletzungen entgegenwirken können.

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