Rugby Verletzungen

Rugby Verletzungen

Rugby Verletzungen sind weniger häufig als angenommen

 

Rugby Verletzungen scheinen vielen Außenstehenden als typisch für diese Sportart, denn man vermutet hinter dem rau anmutenden Rugby ein hohes Verletzungsrisiko. Erstaunlicherweise ist dies so nicht der Fall. Denn tatsächlich gibt es weniger Verletzungen beim Rugby als mancher Zeitgenosse gemeinhin annimmt.

Rugby ist ein technischer ausgefeilter Sport. Hierbei ist zwar auch die Kraft des Sportlers gefragt, aber fast noch mehr geht es um technische Spielzüge und um das Kalkül. Daher ist Rugby eine Sportart, die von jeder Altersgruppe gespielt werden kann. Jeder Rugbyspieler lernt im Training, wie er sich verhalten muss, eben damit das Verletzungsrisiko so gering als möglich ist.

Wenig Rugbyverletzungen obwohl keine Schutzkleidung getragen wird

 

Daß es wenig Rugbyverletzungen gibt erstaunt vor allem auch deshalb, weil die Spieler praktisch keine Schutzkleidung tragen. Denn das Regelwerk des Rugby Sports besagt, dass Schutzkleidung in Form von Polstern oder Schonern, wie man sie vom American Football her kennt, nicht erlaubt sind.

Damit unterscheidet sich Rugby auch von einer anderen aus dem angelsächsischen Raum stammenden Sportart, dem Hockey. Sowohl beim Eishockey als auch beim Rasenhockey ist der Torwart von oben durch den Kopf- und Mundschutz bis hin zu den Wadenbeinschützern vor der Kraft des Pucks respektive des Balls geschützt. All das ist im Rugby laut offizieller Regeln verboten.

Daher wird in den Trainingseinheiten sehr viel Wert darauf gelegt, die Spielzüge so zu trainieren, dass möglichst wenig passieren kann. Und das tun alle Mannschaften, die aufeinandertreffen. Somit geht es beim Rugby, obwohl es dem Zuschauer hart und rau erscheint, tatsächlich eher um das taktische Kalkül, um den Aufbau der Spielzüge und das Trainieren derselben.

Typische Rugby Verletzungen

 

Beim Rugby gibt es keine schlagenden Bewegungen gibt. Trotz alledem kann es auch im Rugby zu Verletzungen kommen. Dieses Risiko besteht schließlich bei allen Sportarten. Bei den Läufen, insbesondere bei den Richtungswechseln, kann es sein, dass ein Spieler mit dem Sprunggelenk umknickt. Hieraus können Verletzungen des Sprunggelenks, der Bänder, Sehnen oder der Muskeln resultieren.

Die Gefahr von Muskelverletzungen besteht ohnehin. Wenn die Spieler beim Gedränge zum Beispiel sich zusammenrotten, um die Gegenspieler wegzudrängen, kann es passieren, dass harte Rempler zu Verletzungen der Muskulatur führen können. Hieraus können Hämatome oder gar Prellungen entstehen. Trotzdem halten sich Rugby Verletzungen eher in Grenzen.

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