Knieschützer

Knieschützer schützen das Knie bei zahlreichen Sportarten

Knieschützer – Aufgabe und Funktionen 

Knieschützer haben die Aufgabe, das Kniegelenk vor gesundheitlichen Schäden im Gefolge von Stürzen, Schlägen und Stößen zu schützen. Bei Sportarten wie Handball und Volleyball hat sich das Tragen von Knieschützern inzwischen zu einer allgemein üblichen Praxis entwickelt. Die Verwendung dieses Artikels ist besonders bei all den Sportarten weit verbreitet, bei denen die Spieler häufig Bodenkontakt haben. Meist bestehen diese Böden, wenn der Sport denn in der Halle ausgeübt wird, aus einem Kunststoffbelag. 

Ballsportarten und Verletzungsgefahren 

Bei manchen Sportarten wie zum Beispiel dem Handball ist es an der Tagesordnung, daß der Kreisspieler von einem gegnerischen Spieler am Wurf gehindert wird. Meist geschieht dies durch abruptes Stoppen des Kreisspielers, der somit aus dem schnellen Lauf heraus zu Boden geht. Sicherlich sind Sportler und insbesondere Profis geübt im Fallen. Dabei ist meist das Knie der erste Körperteil, der mit dem harten Boden in Berührung kommt.

Die Geschwindigkeit, mit der sich der Spieler bewegte, wird nun nicht unmittelbar und komplett an den Boden abgegeben, sondern nach und nach, während der Spieler über den Boden rutscht. Dieses Rutschen auf hartem Boden hat oftmals zur Folge, daß sich Handballspieler schmerzhafte Hautabschürfungen im Bereich des Knies oder sogar Verbrennungen an den Knien zuziehen. 

Rehband Knieschützer

 

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Knieschützer bei Handball, Volleyball und Basketball 

Knieschützer können bei einer Vielzahl von Sportarten zum Schutz des Kniegelenkes sowohl während Wettkämpfen, aber auch im Training verwendet werden. Von besonderer Bedeutung sind dabei die oben genannten Ballsportarten Basketball, Volleyball und vor allem Handball.

Alle diese drei Sportarten zeichnet Belastung im Gefolge von Sprüngen und Stürzen aus, der das Knie ausgesetzt ist. Aber auch die Wirkung direkter Schläge auf das Knie zu der es aufgrund von Kollisionen mit gegnerischen Spielern kommt, ist nicht zu unterschätzen. Denn gerade die Aktivitäten von Spielern der gegnerischen Mannschaft sind schwer kalkulierbar.

Wenngleich jegliches Hilfsmittel und so auch ein Knieschützer keinen hundertprozentigen Schutz gegen Sportverletzungen garantieren kann, so mindert das Tragen einer derartigen Kniebandage doch die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Knieverletzung. Oder, falls es doch zu einer Verletzung des Knies kam, zumindest deren Ausmaß mindern kann. 

Zur Schutzwirkung von Knieschützern: Das Schutzpolster 

Ausschlaggebend für die Schutzwirkung eines Knieschützers sind in erster Linie die an der Vorderseite der Bandage aufgebrachten Schutzpolster. Diese bestehen aus einem polsternden Material wie etwa EVA-Schaum, das die Wucht des Aufpralls des Kniegelenks auf den Hallenboden oder die Wirkung eines Schlages gegen das Knie dämpft.

Das auf die Kniebandage aufgebrachte Schutzpolster ist mit Material überzogen, das besonders widerstandsfähig ist wie beispielsweise Kevlar. Auf diese Weise soll erreicht werden, daß es auch trotz wiederholten Rutschens auf dem Hallenboden keine Schäden am Schutzpolster auftreten.

Ein Kniepolster muß von hoher Qualität sein, da nur so eine lange Lebensdauer und gleichzeitig ein möglichst weitgehender Schutz des Kniegelenks und vor allem der Kniescheibe sichergestellt ist. Denn aufgrund ihrer Position im Bereich des Knies ist gerade die Kniescheibe, auch Patella genannt, besonders von Verletzungen gefährdet.

Die Folgen von Schlägen auf das Knie sowie von Stürzen auf den Hallenboden sind vielfältig. Es kann zu Zerrungen und Prellungen kommen, aber auch schwerwiegendere Knieverletzungen wie etwa Kreuzbandrupturen können im Gefolge der von außen wirkenden Krafteinwirkung kommen. Verbunden sind letztere meist mit einem längerfristigen Ausfall von Training und Wettkampf.

 

McDavid Knieschützer 

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Knieschützer von Rehband, McDavid und Mueller 

Unser Online-Shop bietet Ihnen eine große Auswahl unterschiedlicher Knieschützer. Eine Übersicht über alle Modelle finden Sie hier.

Knieschoner für Ballsportarten werden von bekannten Markenherstellern wie Rehband und McDavid in verschiedenen Varianten angeboten. Zumeist unterscheiden sich diese in der Auswahl der verwendeten Materialien, in Design und Konstruktion sowie damit verbunden im Grad der Schutzwirkung.

Im Hinblick auf den Tragekomfort ist nicht nur das Design der Kniebandage ausschlaggebend, sondern auch das bei deren Herstellung verwendete Material. Dies gilt vor allem für das Material an der Innenseite der Bandage. Während günstigere Ausführungen sowohl an der Außenseiten als auch an der Innenseite aus Neopren bestehen, haben höherwertige Modelle eine Nylon-Beschichtung, die besonders tragefreundlich ist.

Das am häufigsten bei Knieschützern verwendete Material ist Neopren, da dieser Werkstoff hohe Lebensdauer und Stabilität,  gute Dehnbarkeit und Widerstandsfähigkeit. Neopren ist zudem wärmeisolierend, was bei Kniebandagen den Vorteil hat, daß es die Körperwärme am Knie hält. Dadurch bleibt die Muskulatur warm.

Knieschoner sollen ausreichend eng am Knie sitzen und dieses gut umschließen. Dadurch soll sichergestellt werden, daß die Bandage während Bewegungen, insbesondere in Training und Wettkampf, nicht verrutscht. Dies wäre äußerst hinderlich und würde eine Kniebandage nutzlos machen.

Wenn der Knieschützer eng anliegt und gleichzeitig aus einem Material wie Neopren besteht, geht von diesem eine komprimierende Wirkung auf das Knie aus. Diese Kompression bewirkt eine Stimulation der Blutzirkulation, wodurch mehr Blut und damit auch mehr Sauerstoff zur Muskulatur befördert wird. Im Ergebnis hat dies einen leistungssteigernden Effekt. 

Mueller Knieschützer 

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Schutz des Kniegelenks durch Knie-Schützer 

Knie-Schützer verhindern derartige Verbrennungen und schützen das Knie auch noch auf andere Weise: Durch die eingearbeiteten Protektoren wird nicht nur die Haut, sondern das gesamte Kniegelenk gegen Prellungen, Hämatome, Schürfwunden oder Knochenbrüche geschützt. Manch ein Sportler führt als Argument gegen das Tragen von Knie-Schützern ins Feld, durch diese in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu sein.

Viele der Knieschützer sind jedoch so konzipiert, daß sie im Bereich der Kniekehle eine Aussparung haben. Somit ist der Schutz der Kniescheibe und der seitlichen Partien des Gelenks gegeben, während die Aussparung zusätzlich für eine gute Passform und vor allem für die geforderte Bewegungsfreiheit sorgt. Es gibt Sportler, die bereits seit jungen Jahren mit Knieschützern ihren Sport ausüben und es gewohnt sind, diese anzulegen.

Andere Sportler gewöhnen sich im Laufe der Zeit an das Tragen der Knie-Schützer, da sie deren protektive Wirkung zu schätzen gelern haben. Allgemein ist zu sagen, daß Knieschützer gerade bei schnellen Sportarten getragen werden sollten, um sich und seine Knie vor unschönen Verletzungen zu schützen. Sind diese doch nicht nur schmerzhaft, sondern führen in manchen Fällen auch zu bleibenden Schäden sowie zum Teil zu längeren Ausfällen.

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