Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom – eine weitverbreitete Erkrankung

 

Frauen sind vom Karpaltunnelsyndrom stärker betroffen als Männer

 

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Erkrankung, von der weit mehr Frauen als Männer betroffen sind. Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um eine Erkrankung des Nervus medianus. Dieser Nerv verläuft durch den Karpaltunnel im Bereich des menschlichen Handgelenks. In diesem Tunnel befinden sich nicht nur der Nervus medianus, sondern auch die neun Beugesehnen der Finger.

 

Insbesondere ist der Nervus medianus verantwortlich für die Steuerung der Bewegung der Finger und des Daumens. Ebenso ist es seine Aufgabe, Empfindungen weiterzuleiten und die vegetativen Aufgaben der Hand zu übernehmen. Das Karpaltunnelsyndrom liegt dann vor, wenn der Nervus medianus gereizt wird. Diese Reizung des Nerves kann vielerlei Ursachen haben. In der Regel tritt eine Reizung des Nerves auf, wenn der Karpaltunnel eingeengt wird. 

Es gibt Menschen, bei denen der Tunnel von Natur aus recht eng ist, so dass diese Menschen leider häufiger zum Karpaltunnelsyndrom neigen. Hier reicht dann mitunter schon eine geringe Mehrbelastung der Hand aus, um die Beschwerden des Karpaltunnelsyndroms auszulösen. 

Aber auch eine Schwangerschaft kann das Syndrom begünstigen. Meist ist die Arbeitshand betroffen. Jedoch gibt es auch Fälle, bei denen beide Hände betroffen waren.

 

Karpaltunnel Syndrom und Schmerzen

In der Regel kann man davon ausgehen, dass eine Überbelastung der Hand zum Karpaltunnel Syndrom führen kann. Wenn man sich ein Karpaltunnelsyndrom zugezogen hat, macht es sich meist in der Nacht bemerkbar, wenn die Hand zur Ruhe kommt.

Dazu gehören Schmerzen, aber auch Empfindungen wie zum Beispiel ein eingeschlafenes Gefühl oder eine Art Ameisenlaufen. Diese Empfindungen treten meist auf, wenn Nerven involviert sind. Die durch das Karpaltunnelsyndrom hervorgerufenen Schmerzen strahlen meist bis in den gesamten Arm aus. Zu Beginn der Erkrankung treten diese diffusen Empfindungen meist nach einer Belastung wie zum Beispiel der Gartenarbeit, des Strickens oder auch des Radfahrens auf.

Im Verlauf der Krankheit ist es jedoch meist so, dass die Schmerzen in der Nacht sogar ohne diese Belastung auftreten. Später dann treten die Schmerzen und Empfindungen auch tagsüber auf. Gegen die Schmerzen helfen in der Regel zu Beginn des Kapaltunnelsyndroms Schienen, die die Sehnen des Tunnels entlasten und somit für Schmerzlinderung sorgen.

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