Hockey Verletzungen

Hockey-Verletzungen – Kopfverletzungen und der Schläger beim Hockeyspiel

Hockey-Verletzungen – Häufigkeit und Auftreten

 

Hockey-Verletzungen kommen statistisch gesehen in Relation zu anderen Sportarten nicht häufig vor. Hockey ist ein körperloses Spiel. Körperkontakte mit den Gegnern sind laut Regelwerk zu ahnden. Daher kommt es, wie bei anderen Sportarten wie zum Beispiel dem Fußball üblich, eher selten zu Prellungen.

Zwar werden auch beim Hockey schnelle Sprints absolviert, aber die Richtungswechsel, die gerade beim Handball oder Fußball oft zu Verletzungen der Gelenke, insbesondere des Knie- und des Sprunggelenks, führen, kommen in der Regel durch die Spielweise des Balles kaum zum Einsatz. Natürlich kommt es beim Hockey zu Bänderdehnungen oder Bänderrissen. Dies sind Risiken, die wahrscheinlich jede Sportart in sich birgt.

Blessuren am Kopf als typische Hockeyverletzung

 

Zu nennen ist an dieser Stelle eine Hockeyverletzung, nämlich Blessuren am Kopf. Zwar besagt das Regelwerk, dass der Schläger, mit dem der Ball gespielt wird, nicht über Schulterhöhe hinaus angehoben werden darf. Trotzdem gehen viele Verletzungen gerade im Bereich des Kopfes zu Lasten des Schlägers. Auch der sehr schnell gespielte Ball kann für Verletzungen sorgen.

Bemerkenswert ist deshalb im Vergleich mit anderen Sportarten, wie häufig im Hockey der Kopf in eine Verletzung involviert ist. Besonders gefährdet sind dabei Kiefer und Zähne. Doch auch der Schädel selbst und die Stirn sind oft betroffen. Selbst Augenverletzungen und Nasenverletzungen kommen beim Hockey in Relation zu anderen Sportarten häufiger vor.

Der Schläger und das Risiko einer Hockey Verletzung

 

Das Risisko einer Hockey Verletzung rührt ganz stark aus dem Spiel mit dem Schläger. Denn Untersuchungen haben ergeben, dass der Schläger respektive das Führen des Schlägers oft die Ursache ist für diese Kopfverletzungen. Doch fast ebenso häufig erleben Hockeyspieler diese Verletzungen durch den Aufprall des Balls gegen den Kopf. Dies ist mit ein Grund, warum im Hockey die Feldspieler einen Mundschutz tragen müssen.

Die Schienbeinschützer, die Hockeyspieler ebenfalls tragen müssen, gehen auch auf das Konto der Treffer mit dem Schläger oder mit dem Ball. Das Schienbein ist weit weniger durch Muskeln gegen einen harten Aufprall geschützt als zum Beispiel der Oberschenkel. Folglich passieren hier Brüche wesentlich schneller als bei anderen Knochen. Aus diesem Grund müssen Hockeyspieler nicht nur den Kieferbereich, sondern auch die Schienbeine vor Brüchen und anderen Verletzungen schützen.

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