Hockey Geschichte

Ein Blick in die Hockey-Geschichte

Hockey und seine frühe Geschichte

 

Die Hockeygeschichte ist lang. Der Name Hockey geht vermutlich auf den französischen Begriff Hoquet zurück, was übersetzt Schäferstock bedeutet. Bereits im 12. Jahrhundert spielte man dieses Ballspiel mit Schlägern in Frankreich.

Die Spielregeln waren einfach. Man versuchte, einen Ball mithilfe des Stockes in das gegnerische Tor zu schlagen. Dabei durfte es zum Körpereinsatz kommen. Ebenso war es erlaubt, den Ball mit den Händen zu spielen, zu werfen oder gar über das Spielfeld zu tragen. Das Spiel war seinerzeit sehr rau, Verletzungen wurden billigend in Kauf genommen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Spiel Hockey in England schließlich kultiviert, wo es begann, populär zu werden. Im Londoner Südosten siedelte sich sogar der erste Hockeyklub an. Im Jahr 1875 wurden die Spielregeln durch Teddington, einem weiteren Hockeyklub, modifiziert.

Regeländerungen im Hockey und seiner Geschichte

 

Nach diesen neuen Spielregeln durfte der Ball nicht länger mit der Hand gespielt werden. Außerdem verbot es sich jetzt, den Schläger über Schulterhöhe hinaus anzuheben. Auch die Spieler einer Mannschaft wurden auf 11 begrenzt. In dieser Zeit wurde der Hockeyverband, die England Hockey Association, gegründet. Im Jahr 1886 wurde dann eine der wichtigsten Regeländerungen aufgenommen, nämlich der Schusskreis.

Durch die britische Armee schließlich gelangt der Sport nach Indien, Australien und Pakistan. Diese Nationen entwickelten sich im Laufe der Zeit zu führenden Hockeynationen. Im Jahr 1908 wurde Hockey zu einer olympischen Disziplin und 1924 wurde der Welthockeyverband FIH gegründet. Indien gewann bei vielen folgenden Olympischen Spielen die Goldmedaille. Hin und wieder überließ Indien diese besondere Medaille Pakistan.

Naturrasen und Kunstrasen in der Hockeygeschichte

 

Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde Hockey auf Naturrasen gespielt. Nun erfuhr Hockey erstmals eine recht einschneidende Neuerung. Denn nun wurden die Spielstätten ausgestattet mit Kunstrasen. Man hatte entdeckt, dass die spielerischen Möglichkeiten auf Kunstrasen wesentlich besser sind denn auf einem Naturrasen.

Das Spiel wurde dadurch schneller und beweglicher. Im Jahr 1999 schließlich wurde eine weitere wichtige Änderung am Regelwerk vorgenommen. Ab diesem Zeitpunkt bestanden die Schläger nicht länger aus Holz, sondern nunmehr aus Kunststoff. Sie bestehen heute aus einem Kunststoff, der sich aus Glas, Kevlar und Karbon zusammensetzt.

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