Handballregeln

Die Handballregeln – Festlegung, Inhalt und Bestimmungen 

Die Festlegung der Handballregeln 

Die offiziellen und momentan gültigen Handballregeln, an die sich alle am Spiel beteiligten Personen halten müssen, gelten seit August 2005. Sie werden von der Regelkommission der International Handball Federation (IHF) entwickelt und festgelegt. 

Auf der offiziellen Website der IHF, die sich unter der Adresse www.ihf.info befindet, sind die Regeln in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch erhältlich und können dort heruntergeladen werden. 

Die wichtigsten Grundzüge der Handballregeln können wie nachfolgend zusammengefaßt werden. Zwei Handballmannschaften finden sich auf dem Spielfeld ein und spielen gegeneinander. Das Spielfeld hat eine Länge von 40 Metern und eine Breite von 20 Metern. 

Jede Mannschaft hat auf dem Spielfeld insgesamt sieben Spielern, davon sind sechs sogenannte Feldspieler und einer fungiert als Torwart beziehungsweise Torhüter (siehe unten). Um die Einhaltung der Regeln sicherzustellen, gibt es einen neutralen Schiedsrichter..

 

Tore und deren Wertung entsprechend der Handballregeln 

Die Handballregeln bestimmen, daß die Mannschaft gewinnt, die nach Abpfiff des Spiels die meisten Tore erzielt hat. Ein Tor ist dann gefallen, wenn der Ball sich hinter der Torlinie zwischen Torpfosten und Torlatte des Tores der gegnerischen Mannschaft befindet. 

Dies wird durch den Wurf des Balls auf das Tor erreicht, dessen Größenmaße drei Meter auf zwei Meter betragen. Zu beachten ist, daß ein Tor nur dann als Punkt gewertet wird, wenn während der Ausführung des Tors kein Regelverstoß der Mannschaften stattgefunden hat. 

Die Spieler auf dem Feld werden Feldspieler genannt. Für sie gilt die Regel, dass sie den Ball nicht mit dem Fuß oder dem Unterschenkel spielen dürfen. Dieses Spiel nennt man Fußspiel und ist im Handball naturgemäß nicht erlaubt. 

Das Fußspiel wird immer dann geahndet, wenn der Spieler es absichtlich ausgeführt hat, da er damit seiner Mannschaft beziehungsweise sich selbst einen regelwidrigen Vorteil verschaffen wollte. 

Der Schiedsrichter verhängt in einem solchen Fall eine Zweiminuten-Zeitstrafe. Während der Strafe muss der Feldspieler das Spielfeld verlassen. Passiert dieses Fußspiel ohne eine Absicht – dies ist dann der Fall, wenn der Fuß des Feldspielers sich nicht aktiv zum Ball hinbewegt – so ahndet der Schiedsrichter diesen Verstoß lediglich mit einem Freiwurf für den Gegner.

 

Die Handballregeln bestimmen, daß die Mannschaft gewinnt, die nach Abpfiff des Spiels die meisten Tore erzielt hat. Ein Tor ist dann gefallen, wenn der Ball sich hinter der Torlinie zwischen Torpfosten und Torlatte des Tores der gegnerischen Mannschaft befindet. 

Dies wird durch den Wurf des Balls auf das Tor erreicht, dessen Größenmaße drei Meter auf zwei Meter betragen. Zu beachten ist, daß ein Tor nur dann als Punkt gewertet wird, wenn während der Ausführung des Tors kein Regelverstoß der Mannschaften stattgefunden hat. 

Die Spieler auf dem Feld werden Feldspieler genannt. Für sie gilt die Regel, dass sie den Ball nicht mit dem Fuß oder dem Unterschenkel spielen dürfen. Dieses Spiel nennt man Fußspiel und ist im Handball naturgemäß nicht erlaubt. 

Das Fußspiel wird immer dann geahndet, wenn der Spieler es absichtlich ausgeführt hat, da er damit seiner Mannschaft beziehungsweise sich selbst einen regelwidrigen Vorteil verschaffen wollte. 

Der Schiedsrichter verhängt in einem solchen Fall eine Zweiminuten-Zeitstrafe. Während der Strafe muss der Feldspieler das Spielfeld verlassen. Passiert dieses Fußspiel ohne eine Absicht – dies ist dann der Fall, wenn der Fuß des Feldspielers sich nicht aktiv zum Ball hinbewegt – so ahndet der Schiedsrichter diesen Verstoß lediglich mit einem Freiwurf für den Gegner.

 

Die Feldspieler und ihre Positionen 

Die Feldspieler haben den Bestimmungen der Handballregeln entsprechend in Angriff und Abwehr unterschiedliche Positionen. So gibt es im Angriff den Linksaußen, der die linke Außenbahn bespielt und den Rechtsaußen, der die gegenüberliegende rechte Außenbahn bespielt. Zur Spielfeldmitte hin gibt es den sogenannten Rückraumlinks, der im linken Rückraum spielt, sowie den Rückraumrechts, der den rechten Rückraum abdeckt. 

Zwischen diesen gibt es den Rückraummitte, der den zentralen Rückraum abdeckt und der der eigentliche Spielmacher ist. Unmittelbar am Kreis spielt der Kreismitte, manche Mannschaften haben aber auch zwei Kreisläufer, die als Kreislinks und Kreisrechts bezeichnet werden. 

In der Abwehr, sprich beim Verteidigen des Torraums gegen eine angreifende Mannschaft, haben die vorstehend genannten Spieler ähnlich bezeichnet Funktionen, die als Außenlinks und Außenrechts, als Halblinks und Halbrechts sowie als Hinten Mitte und Vorne Mitte bezeichnet werden. Spielt eine Mannschaft mit zwei zentralen Deckungsspielern gibt es desweiteren den Innenlinks und den Innenrechts.

 

Der Torwart in den Regeln des Handballs 

In jeder Mannschaft spielt den Bestimmungen der Regeln entsprechend ein Torwart, dessen Aufgabe es ist, Würfe gegnerischer Spieler auf das Tor abzuwehren. Der Torwart, der auch als Torhüter bezeichnet wird, darf innerhalb seines Torraums zur Abwehr eines Torwurfes den Ball mit Fuß oder Unterschenkel spielen. 

Er darf den Ball ebenfalls dergestalt spielen, wenn er den Ball, der sich hin zur Torauslinie bewegt, tatsächlich ins Toraus schießen möchte, um der Mannschaft den Ballbesitz zu erhalten. 

Wenn sich der Ball jedoch hin zum Spielfeld bewegt, so darf der Torwart den Ball nicht mit Fuß oder Bein spielen. Der Torwart wird bei diesem Vergehen nicht bestraft, aber die gegnerische Mannschaft erhält einen Freiwurf. Hält sich der Torwart nicht in seinem eigenen Torraum auf, so wird er als normaler Feldspieler angesehen und ist somit den Handballregeln, die für Feldspieler gelten, unterworfen.

 

Die Länge und Dauer eines Handballspiels 

Sobald sich der Ball nicht mehr auf dem Spielfeld befindet, wird der Mannschaft, die den Ball nicht zuletzt gespielt hat, der Ball zugesprochen und das Spiel fortgesetzt. Während Unterbrechungen wird die Zeit angehalten, so daß diese keinen Einfluß auf die tatsächliche Länge eines Handballspiels haben. 

Die Dauer eines Handballspiels beläuft sich bei Mannschaften über 16 Jahren auf zweimal 30 Minuten, wobei zwischen den beiden Hälften eine Pause liegt. In dieser Zeit können sich die Spieler von den zumeist überaus schnellen und intensiven Spielzügen und Ballwechseln erholen, während zudem für den Trainer während dieser Zeit die Gelegenheit besteht, Schwachstellen der Mannschaft zu besprechen und das weitere taktische Vorgehen festzulegen.

 

Bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren beträgt die Spielzeit zweimal 25 Minuten, bei Kindern von acht bis zwölf Jahren zweimal 20 Minuten.

 

Der Handball – Größe und Gewicht entsprechend der Handballregeln 

Der Ball mit dem beim Handball gespielt wird, hat eine Kunststoffhülle, es gibt aber auch Modelle mit einer Lederoberfläche. Größe und Gewicht des Spielballs unterscheiden sich zwischen Männern, Frauen und Jugendlichen. Damit soll den unterschiedlichen Bedürfnissen und Eigenschaften dieser Gruppen möglichst gut entsprochen werden. 

So hat der Ball bei Männern und männlichen Jugendlichen über 16 Jahren einen Umfang von 58 bis 80 Zentimetern und ein Gewicht von 425 bis 475 Gramm. Dieser Ball wird als „Größe III“ bezeichnet. 

Bei Frauen und männlichen Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren sowie weiblichen Jugendlichen ab 14 Jahren hat der Spielball einen Umfang von 54 bis 56 Zentimetern und ein Gewicht von 325 bis 375 Gramm. Ein derartiger Ball trägt die Bezeichnung „Größe II“. 

Für jüngere Spieler ab acht Jahren ist der Umfang auf 50 bis 52 Zentimeter und das Gewicht auf 290 bis 330 Zentimeter festgelegt. Dieser hat die Bezeichnung „Größe I“. Kinder unter acht Jahren spielen mit einem Ball, der zumeist einen Umfang von 48 Zentimetern hat.

Tags: Handball, Regeln

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