Golferarm

Golferarm und Golferellenbogen

 

Der Golferarm als chronische Erkrankung

Bei einem Golferarm oder auch Golferellenbogen handelt es sich um eine meist chronische Erkrankung. Der Grund für diese Erkrankung sind überlastete und daher chronisch gereizte Sehnenansätze oder auch Muskeln am Ellenbogen. 

Vom Golferarm oder Golferellenbogen spricht man deshalb, weil die Erkrankung vornehmlich im Golfsport vorkommt. Doch Golf ist nicht die einzige Ursache.

Prädestiniert für den Golferarm ist jeder Mensch, der einer monotonen Arbeit nachgeht, bei der dieselben Abläufe immer wieder stattfinden. So ist sicherlich vielen Sekretärinnen oder Sekretären diese Krankheit nicht unbekannt. Doch auch ein Zuviel an Gartenarbeit, wenn man zum Beispiel viel mit einer Hecken- oder Blumenschere arbeitet, kann zu einem Golferarm führen. 

Golferarm – Ursachen und Verlauf der Erkrankung

Durch die monotonen Bewegungsabläufe kann es passieren, die die Sehnenenden am Ellenbogen ausfasern. Flüssigkeit kann, ähnlich wie bei der Sehnenscheidenentzündung, austreten. Schmerzen sind vorprogrammiert. In der Regel strahlen die Schmerzen bei einem Golferarm oder Golferellenbogen in den Unterarm. Bei einer chronischen Erkrankung kann dies sogar dazu führen, dass die Kraft in Hand und Unterarm nachlässt.

Bei Beginn der Erkrankung merkt man den Schmerz erst, wenn man den betroffenen Unterarm belastet. Später wird der Schmerz hingegen auch ohne eine Belastung deutlich. Im Golfsport selbst wird der Golferarm meist ausgelöst durch den Bewegungsablauf zum Beispiel beim Abschlag. Die Schwingbewegung über den Kopf hin zur anderen Seite des Körpers ist meist der Verursacher der Überlastung der Sehnenansätze am Ellenbogen.

 

Dem Golferellenbogen vorbeugen

Doch kann man, egal, ob man nun Golfer oder Sekretärin ist, dem Golferellenbogen vorbeugen. Die erste vorbeugende Maßnahme ist es, die Muskeln zu stärken. Dies ist schon fast die halbe Miete. Gestärkte Muskeln geben mehr Halt. Hinzu kommt ein Koordinationstraining. Wenn man ein schwaches Handgelenk hat, das ebenfalls zu der Überlastung der Sehnenansätze und Muskeln führen kann, kann man dem mit einer Sportbandage entgegenwirken, um hier wieder einen guten Halt zu haben. Ist man aber nun doch einmal am Golferarm erkrankt, sollte ein Arzt entscheiden, welche Behandlungsmethoden die besten sind. Oft helfen schon konventionelle Methoden wie Kühlen weiter. Wenn jedoch die Schmerzen auch nach drei Monaten noch immer vorhanden sind, wird man meist um einen chirurgischen Eingriff nicht umhin kommen. Daher ist es in jedem Fall empfehlenswert, es erst gar nicht zu einem Golferarm oder Golferellenbogen kommen zu lassen.

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