Bruch

Bruch und Knochenbrüche

 

Der Bruch eines Knochens kann leicht passieren. Zwar sind die menschlichen Knochen so aufgebaut, dass sie auch hohen Belastungen standhalten können. Durch ihre Aufbauweise und Zusammensetzung halten sie einer Menge äußerer Einflüsse stand. Trotzdem kann es zu Situationen kommen, in denen der oder die Knochen nicht mehr in der Lage sind, stabil zu bleiben.

 

Gerade im Sport kommt es immer wieder zu Brüchen. Sicherlich ist jeder Sportler gut trainiert. Die ausgeprägten Muskeln halten viel ab. Sie dienen also nicht nur der Beweglichkeit, sondern auch dem Schutz der Knochen. Ist die äußerliche Gewalteinwirkung jedoch zu groß, kann es zu einem Bruch kommen.

Bruch – Definition und Folgen

 

Ein Bruch bezeichnet die Trennung an einer oder mehreren Stellen eines Knochens. Die Funktion des Knochens wird somit außer Kraft gesetzt. Durch die Bruchstelle ist der Knochen instabil und kann nicht mehr seiner Aufgabe nachgehen. Bei manch anderen Verletzungen kann der Sportler durchaus noch am Geschehen teilnehmen.

 

Zerrungen zum Beispiel sind schmerzhaft und müssen sicherlich ebenso abheilen.

Aber eine Zerrung knockt den Sportler nicht aus. Bei einem Bruch ist das anders. Der Bruch muss tatsächlich erst komplett abheilen, bevor der Sportler wieder mit dem Training anfangen kann.

 

Ist ein Bruch einmal passiert, gilt es, die verletzte Person in eine ruhige und für den Verletzten angenehme Position zu bringen. Keinesfalls darf ein Bruch selbst behandelt werden.

 

Bruch – Behandlung und Therapie

 

Die durch einen Bruch verletzte Person sollte also so wenig als möglich bewegt werden, damit sich die Bruchstelle nicht noch mehr verschiebt. Ist ein offener Bruch passiert, kommt es meist zu einer Blutung. Diese sollte durch einen Druckverband gestillt werden.

 

Aber der Bruch selbst darf von Laien nicht behandelt werden. Daher muss man bei Brüchen auf den behandelnden Arzt warten, der dann die weiteren Maßnahmen einleitet. Denn viele Brüche müssen chirurgisch wieder gerichtet werden.

 

Damit der Bruch in Ruhe wieder richtig zusammenwachsen kann, wird der verletzte Körperteil in der Regel eingegipst. Durch diese Ruhigstellung in Form von Gips kann die Körperregion nicht bewegt werden.

 

Somit kann sich die gerichtete Bruchstelle nicht verschieben. Denn ein Bruch muss exakt wieder zusammenwachsen, da ansonsten die Funktion des Knochens trotz des Abheilens eingeschränkt ist.

Tags: Verletzung
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