Boxen Verletzungen

Boxen und Verletzungen

Typische Verletzungen beim Boxen

 

Wie bei jeder anderen Sportart auch ist es im Boxen möglich, sich zu verletzen. Gerade beim Boxen, bei dem es ja darum geht, durch Schläge gegen den Gegner so viele Zähler als möglich zu gewinnen, gibt es sehr spezifische Verletzungsarten. Hierzu gehören sicherlich Platzwunden an den Augenbrauen oder Nasenbeinbrüche. Diese Brüche, die in der Tat recht häufig passieren, ziehen meist als Konsequenz die Verunstaltung der Nase nach sich.

Doch diese Verletzung im Boxen zählt eher zu den harmlosen Verletzungen. Hingegen haben Schläge auf die Augenpartie schon für Erblindungen gesorgt. Wenngleich dies eher die Ausnahme ist. Ernster betrachtet werden sollten Schläge, die gegen die Kinnspitze geschlagen werden oder Schläge, die oberhalb oder unterhalb des Ohres oder im Kieferwinkel auftreffen.

Solche Schläge haben oft eine Gehirnerschütterung zur Folge, da das Gehirn mit voller Wucht gegen die dem Schlag entgegengesetzte Seite des Schädels prallt. Schläge in diesen Bereichen führen oft zu Gleichgewichtsstörungen. Dies liegt aber auch auf der Hand, da sich im Ohr der Gleichgewichtssinn befindet.

Verletzungen beim Boxen durch Schläge

 

Ein Schlag im Bereich des Ohres bringt diesen Sinn erheblich durcheinander. Schläge in den oben erwähnten Bereichen bringen einen Boxer also ins Straucheln. Sie bedingen aber noch nicht zwingend einen Knock Out. Für austrainierte Boxer haben solche Schläge meist sogar keinerlei Relevanz.

Denn durch die darauf ausgerichtete Muskulatur in Hals und Nacken sind sie in der Lage, diese blitzschnell anzuspannen, sobald sie den Schlag erahnen. Somit wird von der trainierten Muskulatur die meiste Energie bereits abgefangen. Wenn hingegen ein Boxkampf über mehrere Runden dauert, so kann es passieren, dass die Boxer müde werden. Dann kann sich ein Schlag in dieser Region durchaus bemerkbar machen.

Bei Schlägen gegen die Halsschlagader hingegen ist der Boxer meist machtlos. Er sackt, als wäre er ohnmächtig geworden, langsam in sich zusammen. Dies ist ein klassischer Knock Out. Denn durch den Schlag gegen die Halsschlagader erfolgt abrupt eine Blutarmut im Gehirn. Die Folge ist ein Kreislaufzusammenbruch. Die dritte schwere Verletzungsform sind Schläge gegen Magen, Niere oder Leber. Hierbei kommt es zu einem Nervenschock. Der Boxer sackt, ohne das Bewusstsein zu verlieren, in sich zusammen.

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