Boxen Geschichte

Boxen und seine lange Geschichte

Schlaglicher in der Geschichte des Boxens

 

Boxen hat eine sehr lange Geschichte. Die ersten Faustkämpfe fanden bereits 3000 vor Christus statt. Man weiß, dass diese Faustkämpfe den Zweck hatten, Menschen zu unterhalten. Dies geht aus Fundstücken hervor. Der Faustkampf war bereits bei den antiken Olympischen Spielen eine Disziplin.

Doch erst im 17. Jahrhundert wurden in England die Grundregeln für das heute bekannte, moderne Boxen gelegt. Diese Grundregeln gehen zurück auf den Fechtmeister James Rigg. Diese Regeln waren allerdings sehr minimal. Im Jahr 1743 wurde das Regelwerk dann schließlich erweitert.

Boxen und Geschichte – Die Broughton Rules und die Queensberry Regeln

 

Diese Broughton Rules besagten zum Beispiel, dass man einen Gegner, der bereits am Boden liegt, nicht mehr schlagen darf. Weiterhin untersagten die Broughton Rules Tiefschläge. Im Jahr 1838 wurden dann die London Prize Ring Rules erstellt, die im Laufe der nachfolgenden Zeit sukzessive die Broughton Rules ablösten.

Die neuen Regeln sahen einen Boxring vor, den es bislang im Boxsport noch nicht gab. Ebenfalls eingeführt wurde das Bandagieren der Hände, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Im Jahr 1867 wurden die Regeln erneut geändert. Ein Bekannter des Marquess of Queensberry übernahm dies. Daher rührt der Name Queensberry Regeln.

Das Regelwerk erfuhr eine wichtige Veränderung. Denn hierbei war das Boxen mit Handschuhen vorgesehen. Bis ins Jahr 1892 boxte man noch auf die beiden bekannten Arten – einmal mit Handschuhen nach den Queensberry Regeln und ohne Handschuhe auf die sogenannte Bare Knuckle-Art. Danach setzte sich das Boxen mit Handschuhen durch und wurde der Regelfall.

Regeln in der Boxgeschichte

 

Mit der Zeit wurden in der Boxgeschichte die Regeln immer weiter modernisiert. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts zum Beispiel wurde eingeführt, dass ein Boxer, der zu Boden gegangen war, nicht sofort nach dem Aufrappeln wieder geschlagen werden durfte. Nun konnte der Boxer erst einmal in seine Ecke und kurz verschnaufen. In den 1940er und 1950er Jahren wurde in das Regelwerk aufgenommen, dass der Boxer, der zu Boden gegangen war, angezählt wurde.

Der Ringrichter zählte bis acht. In dieser Zeit konnte sich der angeschlagene Boxer erholen. Vor dieser Änderung ging der Kampf direkt weiter, sobald der Boxer sich wieder aufgerichtet hatte. Man spricht trotz der Regelanpassungen jedoch nur vom Anpassen der Regeln, nicht aber von einer Veränderung. Somit Boxen auch die heutigen Boxer immer noch nach den Queensberry Regeln.

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