Bänderriss

Der Bänderriss in Sport und Freizeit

Der Bänderriss ist eine der häufigsten Sportverletzungen. Gerade bei schnellen Mannschaftssportarten wie dem Hand- oder Fußball, aber auch in der Leichtathletik bei Disziplinen wie dem 100-Meter-Lauf oder dem Weitsprung kommt der Bänderriss immer wieder vor.

 

Jedes Gelenk im menschlichen Körper ist umgeben von Bändern. Die Bänder haben die Aufgabe, das Gelenk zum einen zu stützen und zum Anderen zu ermöglichen, dass das Gelenk in der Weise bewegt werden, für die es vorgesehen ist.

 

Ein Blick auf das Sprunggelenk mag dies illustrieren. Es ermöglicht in seinen Bewegungsabläufen das Beugen und Strecken des Fußes. Das Gelenk selbst erlaubt die dazugehörige Bewegung. Die Bänder sorgen für ausreichenden Spielraum, damit die Bewegung ausgeführt werden kann.

 

Doch die Bänder sind anfällig für Verletzungen. Jedes einzelne Band besteht aus vielen feinen Fasern. Das Umknicken des Fußes ist die häufigste Verletzungsart, die zum Reißen der Bänder führen kann.

 

Bänderriss bei schnellen Sportarten

 

Ein Bänderriss ist weit verbreitet bei schnellen Sportarten, für die Sprint typisch ist, kann dieses Umknicken aufgrund eines Gegenspielers, der sich in den Weg geworfen hat, oder durch eine Unebenheit am Boden ergeben. Der Lauf des Sportlers wird also abrupt durch die Knickbewegung abgebremst.

 

Sämtliche Bewegungsenergie entlädt sich im Sprunggelenk. Dies kann zu einer Verletzung der Bänder führen. Zumeist geht ein Bänderriss einher mit einem Bluterguss an der Ferse. Dieser Bluterguss ist charakteristisch für einen Bänderriss.

 

Jedoch kann diese Verletzung auch glimpflich ablaufen. Wenn das komplette Band abreißt, spricht man von einem Bänderriss. Es können jedoch auch nur einzelne Fasern abreißen, was als Bänderanriss bezeihcnet wird.

 

Bänderrisse und Bänderanrisse

 

Bänderanrisse von bis zu 50 Prozent der betroffenen Fasern sind schmerzhaft, führen aber meist nicht zur Instabilität des Gelenks. Sind hingegen über 50 Prozent der Fasern abgerissen, wird das betroffene Gelenk instabil.

 

Bei einem Bänderabriss von über 50 Prozent muss die Verletzung in der Regel medizinisch versorgt werden. Oft hilft Kühlen, Hochlagern und Ruhigstellen weiter. Bei kompletten Bänderrissen bleibt der verletzten Person der operative Eingriff meist nicht erspart.

 

Ein Bänderriss ist eine sehr schmerzhafte Verletzung, die oft einhergeht mit einer Instabilität des Gelenkes, so dass der Sportler, je nach Verletzungsgrad, meist das Training für eine gewisse Zeit unterbrechen muss, um den Bänderriss wieder vollständig auszuheilen.

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