Handballschützer schützen den Handballer vor Verletzungen
Handballschützer zum wirksamen Schutz gegen Verletzungen
Handballschützer dienen dem besonderen Schutz all jener Körperpartien, die beim Handball besonders stark beansprucht werden. Diese Schützer gibt es deshalb in unterschiedlichen Ausführungen und für verschiedene Verwendungszwecke. Von einer Reihe von Herstellern wie etwas Rehband, McDavid und Mueller gibt Modelle für Schulter, Hand, Ellenbogen und Unterarm, Knie, Oberschenkel und Waden sowie das Sprunggelenk.
Die hohe Spielgeschwindigkeit beim Handball sowie der häufige und enge Körperkontakt zu gegnerischen Spielern erhöht die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen. Besonders die Knie sind bei den nicht selten vorkommenden Stürzen der Gefahr einer Verletzung ausgesetzt und bedürfen einer besonderen Protektion. Hierzu gibt es spezielle Handball-Knieschützer, die den gesamten Kniebereich wirksam schützen. Knieschützer haben zudem eine stützende Funktion, während sie gleichzeitig das Knie wärmen, was die Beweglichkeit der Muskulatur günstig beeinflußt.
Wichtige Handballschützer – Knieschützer und Unterarmschützer
Gut konstruierte und hochwertige Knieschützer, wie sie von den führenden Herstellern heutzutage angeboten sind, lassen dem Knie trotz großen Schutzes ein hohes Maß an Beweglichkeit, wenngleich insbesondere Stürze gut abgefangen werden und sie wirksam vor Stößen schützen. Besonders wichtig ist ein ausreichender Schutz der Kniescheibe, wofür die meisten Knieschoner über eine zusätzlich aufgebrachte Polsterung verfügten. Diese ist bei verschiedenen aus hochwertigen Werkstoffen wie etwa Teflon, die sich durch hohe Flexibilität und Festigkeit auszeichnen.
Neben dem Knie ist auch der Unterarm beim Handball der Gefahr von Verletzungen ausgesetzt, vor allem weil sie ähnlich wie das Knie und der Ellenbogen die Energie eines Sturzes absorbieren müssen. Viele Unterarmschützer bestehen aus einem stoßresistenten Schaumstoff, so daß die Wucht des Sturzes abgemildert wird. So verhilft ein Unterarmschützer dem Spieler zu besonderer Protektion und schützt den Handballer vor Verletzungen des Unterarms.
Diese Systeme sind meist halbgeschlossen, um die Beweglichkeit des Unterarms zu erhalten und ein ausreichendes Maß an Luftzirkulation zu gewährleisten. Es gibt jedoch auch Unterarmschützer aus Materialien, die die Feuchtigkeit von der Haut weg hin zur Oberfläche des Schützers transportieren, weshalb derartige Modelle auch in komplett geschlossener Form getragen werden können.
Handballschützer für den Schutz von Handgelenk und Rücken
Auch Hand und Handgelenk unterliegen einer nicht geringen Verletzungsgefahr, wozu insbesondere Stürze auf den Hallenboden beitragen. Auch können sie bei bereits vorliegenden Schwächen wie etwa einer Verstauchung zur Stabilisierung des Handgelenks getragen werden.
Doch ein Handball-Schützer hat nicht nur die Aufgabe, den Sportler vor Verletzungen zu bewahren. Vielmehr können diese auch bei bereits bestehenden Verletzungen eingesetzt werden. Typisch hierfür ist ein Rückenschutz, der immer dann eingesetzt wird, wenn der Sportler bereits Schmerzen oder Beschwerden im Rücken hat. Ebenso findet er Verwendung, wenn der Rücken überlastet ist. Durch die wärmende Funktion einer Rückenbandage hat diese zudem eine schmerzlindernde Wirkung. Gleichzeitig sorgt sie für eine Entlastung und Stabilisierung des Rückens.
Durch das Tragen von Handballschützern werden Spieler in die Lage versetzt, trotz eines bestehenden Handicaps weiter Handball spielen zu können und das betreffende Körperteil zu stützen sowie zu stabilisieren. Gleichzeitig schützen sie in Training und Wettkampf vor Verletzungen, somit müssen Trainingseinheiten seltener verletzungsbedingung unterbrochen werden und auch bei Wettkämpfen fallen Spieler seltener aus.