Handballschoner zum Schutz vor Verletzungen
Handballschoner als Schutz bei Stürzen
Handballschoner gibt es in diversen Ausführungen und für verschiedene Körperteile, die es zu schützen gilt. Die Schoner reichen von Nackenstützen bis hin zu Orthesen für den Fuß. Schoner im Handballsport haben jedoch nicht nur die Aufgabe, Teile des Körpers vor einer Verletzung zu schützen, sondern werden auch bei bereits bestehenden Verletzungen unterstützend eingesetzt. So kann zum Beispiel eine Schulterstütze helfen, bei einer Entzündung der Schleimbeutel sowie bei Sehnenentzündung, aber auch bei Stauchungen oder Zerrungen im Schulterbereich die Schmerzen zu lindern.
Der Einsatz von Schonern im Handballsport macht es möglich, daß die Sportler trotz der Blessuren weiterhin den Sport ausüben können. Gerade beim Handball kann es durch die Schnelligkeit, die diesen Sport auszeichnet, zu Stürzen kommen. Daher ist es wichtig, besonders Körperteile mit Schonern zu schützen, die häufiger als andere Körperstellen in einen Sturz involviert sind.
Knieschoner und Ellenbogenschoner für Handballspieler
An erster Stelle gehört hierzu das Knie, das bei Stürzen oft in Mitleidenschaft gezogen wird. Durch das Tragen eines Knieschoners kann dieses beim Aufprallen auf den Boden geschützt werden, womit dem Auftreten von Verletzungen vorgebeugt wird. Knieschoner haben hierzu speziell aufgebrachte Schutzpolster im Bereich der Kniescheibe, um zusätzliche Protektion bei einem Sturz, aber auch bei Schlägen und Stößen zu bieten.
Dies betrifft zum Beispiel auch den Ellenbogen. Ellenbogenschoner schützen das Gelenk und dämpfen die Energie, die bei einem Sturz auftritt. Bei anderen Körperpartien sollten insbesondere die Muskeln geschützt werden. Dieses erreicht man durch hierfür speziell konzipierte Schoner. Gerade der große Oberschenkelmuskel ist, wenn er nicht entsprechend aufgewärmt ist, für Muskelzerrungen anfällig.
Oberschenkelschoner und Wadenschutz beim Handball
Ein Oberschenkelschoner beziehungsweise eine Oberschenkelbandage sorgt dafür, daß der Muskel über die gesamte Trainingseinheit oder das gesamte Spiel hindurch warm gehalten wird, sodaß sich die Gefahr einer Zerrung minimiert. Liegt bereits eine Verletzung in Form einer Zerrung oder eines Hämatoms vor, so empfiehlt sich das Tragen eines Handballschoners besonders. Durch ihre Funktion erlauben sie dem Handballer, trotz der Blessur weiterhin Teil des aktiven Spielbetriebs zu sein.
Eine ähnliche Funktion hat der Wadenschutz. Ihn legt man an, wenn zum Beispiel eine Knochenhautentzündung vorliegt. Ebenso kann er prophylaktisch Verwendung finden, um die große Muskulatur in der Wade vor Zerrungen und Verletzungen zu schützen. Sinnvoll bei zum Beispiel einer Achillessehnenentzündung sind Knöchelbandagen. Sie können im Schuh getragen werden. Solche flexiblen Bandagen erhöhen die Beweglichkeit des Knöchels, so daß im Falle einer Entzündung trotzdem nicht auf die Ausübung des Sports verzichtet werden muss. Schoner sollten im Hinblick auf die eigene Gesundheit im Handballsport immer eingesetzt werden.