Eine Handgelenkstütze schützt und stabilisiert das Handgelenk
Eine Handgelenkstütze zum Schutz des Handgelenks
Eine Handgelenkstütze, wie sie etwa von Rehband, Mueller, McDavid, Mikros und Otto Bock erhältlich ist, empfiehlt sich immer dann, wenn Sportler aufgrund einer Handgelenksverletzung oder einer Erkrankung desselben daran gehindert werden, das Training weiter betreiben zu können. Die Handgelenkstütze ist so aufgebaut, dass sie dem Handgelenk Schutz bietet, es aber auch gleichzeitig stützt, was in vielen Situationen sehr nützlich ist.
Besonders im Sport kommt es nicht selten zu Verletzungen im Bereich von Hand und Handgelenk. Beim Volleyball zum Beispiel sind insbesondere die Fingergelenke, aber auch das Handgelenk gefährdet. Aufgrund von wuchtig gespielten Schmetterbälle, die dann vom Gegner durch Pritschen angenommen werden, kann es zu Überstreckungen der Finger kommen. Hierdurch können sehr schmerzhafte Verrenkungen resultieren.
Eine Handgelenkstütze bei Überdehnung des Handgelenks
Eine Handgelenkstütze eignet sich insbesondere bei Überdehnung des Handgelenks, die ebenfalls beim Pritschen vorkommen kann, kann es zu Verletzungen des Bänderapparates, das das Handgelenk stabilisiert, kommen. Eine Bänderdehnung ist nicht nur schmerzhaft. Sie führt meist auch dazu, dass das Handgelenk nicht mehr voll funktionsfähig ist. Schlimmer noch sind Bänderanrissen oder gar Bänderrissen. Kam es zu einer Verletzung des Handgelenks, so unterstützt eine Handgelenkstütze den Sportler bei der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten.
Durch die schützende und vor allem stützende Funktionsweise stabilisiert sie das Handgelenk, so daß in der Regel das Training zumeist zu einem früheren Zeitpunkt als ohne eine derartige unterstützende Maßnahme wieder aufgenommen werden kann. Auch bei entzündlichen Vorgängen im Handgelenk kann eine Handgelenkstütze unterstützend verwandt werden. Diese findet oft in Verbindung mit anderen therapeutischen Maßnahmen wie etwa entzündungshemmenden Medikamenten Verwendung.
Eine Handgelenkstütze bei Karpaltunnelsyndrom und Sehnenentzündung
Eine typische Erkrankung von Hand und Handgelenks ist das Karpaltunnelsyndrom. Aber auch die Sehnenentzündung gehört dazu. Sehnenentzündungen entstehen vornehmlich dann, wenn Sehnen überbeansprucht werden, was insbesondere bei den Ballsportarten wie Handball, Basketball oder Volleyball der Fall sein kann. Begünstigt wird das Auftreten derartiger Erkrankungen durch intensives und häufiges Training sowie durch hohen Einsatz bei Spielen und Wettkämpfen.
Durch ihren Aufbau legt sich die Handgelenkstütze mit leichtem Druck um das Handgelenk. Somit wird dieser Druck auf die entzündete Sehne oder den angegriffenen Mittelarmnerv weitergegeben. Die meisten Menschen empfinden diesen Druck als schmerzlindernd und angenehm, zum Teil wird es dadurch auch wieder möglich, Bewegungen weitgehend schmerzfrei auszuführen, die bis dahin überhaupt nicht ausgeführt werden konnten.
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