Eine Durchblutungsstörung – Ursachen und Folgen
Ursachen einer Durchblutungsstörung
Eine Durchblutungsstörung kann verschiedene Ursachen haben. Letztlich wird durch die Durchblutungsstörung aber immer die Blutzirkulation im menschlichen Körper gestört. Der Blutkreislauf dient dazu, den menschlichen Organismus mit Sauerstoff und allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
Der Blutkreislauf besteht aus zwei Systemen. Das ist zum einen das arterielle- und zum anderen das venöse System. Die Arterien gehen vom Herzen ab. Auf dem Weg in den Körper nimmt das Blut zunächst Sauerstoff in der Lunge auf. Das Blut wird mit Druck und einem raschen Fließen über das Arteriensystem im Körper verteilt. So wird sichergestellt, dass der Organismus mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.
Durch das Blut wird der Körper nicht nur mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, sondern auch mit Botenstoffen wie zum Beispiel den Hormonen oder auch Abwehrzellen. Die Venen gehen zum Herzen hin. Auf ihrem Weg durch den Körper werden so die Abfallprodukte wie zum Beispiel Harnstoff aufgesammelt und in den Verdauungstrakt geleitet. Das Venensystem führt das Blut zurück zum Herzen. Nun kann es aber bedingt durch Verletzungen oder einer Krankheit zu einer Störung des Blutkreislaufes kommen. Man spricht dann umgangssprachlich von einer Durchblutungsstörung.
Das sogenannte Raucherbein als typische Durchblutungsstörung
Sicherlich hat schon jeder einmal den Begriff Raucherbein gehört. Denn gerade die unteren Extremitäten sind oft von der Durchblutungsstörung betroffen. Dabei wird das Gewebe nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Dies führt zu einem langsamen Verlust des Gewebes. Gerade die Krankheit Diabetes kann einhergehen mit dieser Form der Durchblutungsstörung. Inzwischen ist sie im Bereich der unteren Extremitäten schon zu einer Volkskrankheit geworden. Man geht davon aus, dass in Deutschland etwa fünf bis 10 Prozent der Bevölkerung darunter leiden.
Kommt es zu einer Durchblutungsstörung, sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Die Krankheit ist medikamentös behandelbar. Aber auch das Abstellen von Risiken ist sinnvoll. Menschen mit einer Durchblutungsstörung sollten sich ausreichend bewegen. Denn durch das Bewegen fließt das Blut schneller. Die Arterien werden somit gekräftigt und Ablagerungen verhindert. Auch, wenn man lange keinen Sport ausgeübt hat, sollte man sich aufraffen und der Durchblutungsstörung damit entgegenwirken.
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