Ellenbogen – Physiologie, Funktion und Erkrankungen
Der Ellenbogen – Physiologie und Funktion
Der Ellenbogen übernimmt aufgrund seiner Physiologie im knöchernen System des menschlichen Skelettes die Funktion, den Oberarm mit dem Unterarm zu verbinden. Durch den Aufbau des Gelenks werden somit verschiedene Dreh- und Streckbewegungen des Armes erlaubt. Die Bewegungen, die mit dem Arm ausgeführt werden können, werden hauptsächlich von der Muskulatur des Oberarms übernommen. Somit unterscheidet man im Oberarm die sogenannten Beuger und die Strecker. Die beugenden Muskeln sorgen dafür, dass der Unterarm zum Beispiel etwas anheben und heranziehen kann. Diese Bewegung kennen sicherlich alle Kraftsportler vom Bizepspumpen her. Der Bizeps ist einer dieser Beugemuskeln. Um den Unterarm wieder strecken zu können, werden die Streckmuskeln benötigt. Alle Muskeln, Nerven und Sehnen des Oberarms sind verbunden mit dem Ellenbogen. Gelenke sorgen für den nötigen Bewegungsspielraum. |
Der Ellbogen – Oberarm und Unterarm
Der Ellbogen ermöglicht die Umwandlung der Bewegungsabläufe aus dem Oberarm in den Unterarm und in die Hand. Durch den Ellenbogen, der Verbindung zwischen Ober- und Unterarm, wird des dem Arm ermöglicht, sich strecken, beugen und drehen zu können. Wichtig für die Drehbewegung des Armes sind die beiden Unterarmknochen Elle und Speiche. Sie sind mittels eines Gelenks mit dem Ellenbogen verbunden.
Insbesondere durch eine zu hohe sportliche Aktivität kann es zu Erkrankungen des Ellenbogens kommen. Auch eine falsche Belastung des Ellenbogens kann zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen. Sobald Schmerzen im Ellenbogenbereich auftreten, sollte ein Arzt konsultiert werden, der abklärt, woher die Ursachen der Schmerzen rühren.
Das Ellenbogengelenk
Im Ellbogengelenk sind drei Knochen beweglich miteinander verbunden, nämlich der Oberarmknochen, Elle und Speiche. Die Verbindung dieser drei Knochen im Ellenbogengelenk erlaubt drei Bewegungen, nämlich das Beugen und Strecken des Unterarms und die Drehung der Unterarmhand. Dies basiert auf einer Konstruktion aus drei Gelenken: Ein Scharniergelenk und ein Kugelgelenk ermöglichen das Beugen und Strecken des Unterarms, während ein Zapfengelenk für die Drehung des Unterarms zuständig ist.
Die größere Gelenkfläche liegt zwischen Elle und Oberarmknochen. Die Kombination dreier unterschiedlicher Gelenktypen, nämlich ein Scharniergelenk, ein Kugelgelenk und ein Zapfengelenk, ermöglichen es dem menschlichen Arm, eine Vielzahl unterschiedlicher Bewegungen auszuführen.
Erkrankungen des Ellenbogens – Tennisarm und Schleimbeutelentzündungen
Verschiedene Erkrankungen des Ellenbogens sind bekannt. Im Gegensatz etwa zum Kniegelenk ist das Ellenbogengelenk nicht ständig unter Last. Daher ist ein Verschleiß des Ellenbogengelenks ohne Grunderkrankungen wie beispielsweise Rheuma oder bewegungsbedingten Ursachen eher selten.
Die häufigste Verletzung des Ellenbogens ist die Ellenbogenverrenkung, seine häufigsten Erkrankungen der sogenannte Tennisarm, der auch als Golferarm bezeichnet wird. Aber auch Schleimbeutelentzündungen entwickeln sich gerne am Ellenbogen. Beide Erkrankungen führen zu Schmerzen und somit dazu, dass ein Sportler nur noch eingeschränkt seinem Sport nachgehen kann. Solche Krankheitsbilder entwickeln sich dann, wenn der Ellenbogen über- oder fehlbelastet wird.
In der Regel muss der Ellenbogen bei Verletzungen oder Erkrankunge ruhiggestellt werden, damit die Erkrankung ausheilen kann. Aber auch Verletzungen können zu einer Bewegungseinschränkung und zu Schmerzen führen. Die Ellenbogenverrenkung zählt zu der zweithäufigsten Verrenkungsart des menschlichen Körpers. Auch hierbei ist in der Regel das Ruhigstellen des Ellenbogens angezeigt.
